Moskauer Börse · RU000A10GEJ8
Fälligkeit 18.10.2029 · fester Kupon
Die Anleihe Republic of Bashkortostan24018 (RU000A10GEJ8) notiert am 23. Oktober 2026 bei 100,24 % des Nennwerts (1.000 RUB), +0,12 % auf Tagessicht. Die Rendite bis zur Fälligkeit beträgt 16,76 % pro Jahr; der Median der Regionalanleihen in derselben Währung liegt bei 15,68 %. Der Kupon beträgt 15,60 % pro Jahr, 12-mal jährlich gezahlt; die nächste Zahlung ist am 21. November 2026 fällig. Die Fälligkeit ist am 18. Oktober 2029, in 3,0 Jahren.
Am 23.10.2026, 23:50 MSK lag der letzte Handelskurs bei 100,24 % vom Nennwert.
Die Rendite bis zur Fälligkeit von RU000A10GEJ8 beträgt 16,76 % pro Jahr. Sie wird aus dem letzten Handelskurs berechnet und berücksichtigt alle verbleibenden Kupons samt Rückzahlung des Nennwerts — deshalb weicht sie vom Kuponsatz ab.
Der Nennwert wird am 18. Oktober 2029 zurückgezahlt — das ist 3 Jahre von heute an gerechnet. Am Fälligkeitstag endet der Handel in der Emission, und das Geld geht auf das Depotkonto des Inhabers.
Der Kuponsatz beträgt 15,60 % pro Jahr auf den Nennwert, gezahlt wird 12-mal im Jahr. Der nächste Kupon fällt am 21. November 2026 an.
Wer jetzt ein Stück kauft, zahlt dem Verkäufer 1,71 ₽ an Stückzinsen zusätzlich zum Kurs und erhält am nächsten Zahltag den vollen Kupon.
Der Nennwert eines Stücks beträgt 1.000,00 ₽. Der Kurs im Orderbuch wird in Prozent davon angegeben: eine Notierung von 98,4 bedeutet 98,4 % des Nennwerts.
Die Emission steht jedem Anleger offen: ein Qualifikationsstatus ist nicht nötig, und ein Test beim Broker entfällt.
Ihre Frage nicht beantwortet?In der Diskussion fragen
Eine subföderale Emission ist die Schuld eines Föderationssubjekts der Russischen Föderation — eines Gebiets, einer Region, einer Republik oder einer Stadt föderaler Bedeutung. Das Darlehen ist durch den regionalen und nicht durch den föderalen Haushalt gedeckt, deshalb liegt die Rendite solcher Papiere gewöhnlich über der Rendite von OFZ vergleichbarer Laufzeit. Genau diese Differenz ist die Vergütung dafür, dass die Zahlungsfähigkeit einer Region von der des Staates abweicht.
Fast alle subföderalen Emissionen werden in Raten getilgt: Der Nennwert kommt nicht in einer Summe am Ende zurück, sondern in Teilbeträgen nach einem im Voraus bekannt gegebenen Plan. Dadurch ist der tatsächliche Anlagezeitraum kürzer als der förmliche Fälligkeitstag, und der Kuponbetrag sinkt zusammen mit dem noch nicht getilgten Nennwert — bei unverändertem Satz wird die absolute Zahlung Jahr für Jahr kleiner.
Die Liquidität regionaler Emissionen ist merklich geringer als die föderaler: Die Emissionsvolumina sind kleiner, und die Papiere bleiben oft bis zur Fälligkeit bei institutionellen Haltern liegen. In der Praxis bedeutet das eine weite Spanne zwischen Geld- und Briefkurs und Tage ganz ohne Abschlüsse. Für einen Anleger, der bis zum Ende der Laufzeit halten will, ist das kein Hindernis; für einen, der vorzeitig aussteigen möchte, ein wesentlicher Faktor.
Die Kreditqualität der Regionen ist unterschiedlich, und Ratingagenturen bewerten sie getrennt vom Niveau des Staates — nach der Stabilität des Haushalts, der Schuldenlast und der Abhängigkeit von föderalen Transfers.