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Moskauer Börse · RU000A102FE1
unbefristet · fester Kupon
RZhD
Die Rendite bis zur Fälligkeit beträgt 22,37 % pro Jahr; der Median der Unternehmensanleihen in derselben Währung liegt bei 16,46 %. Der Kupon beträgt 18,50 % pro Jahr, 2-mal jährlich gezahlt; die nächste Zahlung ist am 29. März 2027 fällig.
Am 20.10.2026, 23:50 MSK lag der letzte Handelskurs bei 82,70 % vom Nennwert.
Die Rendite bis zur Fälligkeit von RU000A102FE1 beträgt 22,37 % pro Jahr. Sie wird aus dem letzten Handelskurs berechnet und berücksichtigt alle verbleibenden Kupons samt Rückzahlung des Nennwerts — deshalb weicht sie vom Kuponsatz ab.
Der Kuponsatz beträgt 18,50 % pro Jahr auf den Nennwert, gezahlt wird zweimal im Jahr. Der nächste Kupon fällt am 29. März 2027 an.
Wer jetzt ein Stück kauft, zahlt dem Verkäufer 14.698,63 ₽ an Stückzinsen zusätzlich zum Kurs und erhält am nächsten Zahltag den vollen Kupon.
Der Nennwert eines Stücks beträgt 1.000.000,00 ₽. Der Kurs im Orderbuch wird in Prozent davon angegeben: eine Notierung von 98,4 bedeutet 98,4 % des Nennwerts.
Das Wertpapier wird in der Notierungsliste der Moskauer Börse auf Stufe 3 geführt. Die Stufe zeigt, wie strenge Anforderungen an Veröffentlichung, Umfang und Bestehensdauer des Emittenten die Emission erfüllt.
Die Emission steht jedem Anleger offen: ein Qualifikationsstatus ist nicht nötig, und ein Test beim Broker entfällt.
Der Emittent ist RZhD. Er trägt die Verpflichtungen aus dem Wertpapier, deshalb bestimmt seine finanzielle Lage das Risiko der Anlage.
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Eine Unternehmensanleihe begibt ein Unternehmen, um sich Geld unmittelbar bei Anlegern zu beschaffen, ohne den Weg über einen Bankkredit. Der Inhaber der Anleihe ist Gläubiger und nicht Miteigentümer: Er nimmt nicht am Gewinn teil und stimmt nicht in der Hauptversammlung ab, dafür werden seine Forderungen vor denen der Aktionäre bedient, wenn der Emittent in Schwierigkeiten gerät.
Die Rendite einer Unternehmensemission setzt sich aus der Rendite von Staatspapieren gleicher Laufzeit und dem Kreditaufschlag zusammen — dem Zuschlag für das Risiko des jeweiligen Emittenten. Je schwächer die Kreditqualität, desto weiter der Aufschlag. Der Markt wird üblicherweise in Qualitätsstufen geteilt: Die erste umfasst die größten Unternehmen mit hohen Ratings, die zweite solide, aber weniger bekannte Namen, die dritte das Hochzinssegment, in dem der erhöhte Satz unmittelbar der erhöhten Wahrscheinlichkeit von Schwierigkeiten entspricht.
Ein Teil der Unternehmensemissionen hat einen Rückgabetermin — einen Tag, an dem der Inhaber das Papier zum Nennwert zur vorzeitigen Rücknahme vorlegen darf. Der Emittent erhält dafür gewöhnlich das Recht, den Kuponsatz für die folgende Periode neu festzusetzen. Für den Anleger bedeutet das: Der tatsächliche Anlagehorizont endet am Rückgabetermin und nicht am förmlichen Fälligkeitstag, und genau auf diesen Termin wird die Rendite gerechnet.
Eine eigene Gattung sind nachrangige Emissionen, meist von Banken. Bei einer Sanierung oder Insolvenz werden ihre Forderungen erst nach denen der übrigen Gläubiger bedient, und in einzelnen Fällen kann die Schuld vollständig abgeschrieben werden. Die höhere Rendite solcher Papiere ist die Vergütung für genau diese Bedingung.