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IOC- und FOK-Orders: Was mit dem Rest geschieht, der keinen Kontrahenten gefunden hat

· 4 Min. · für Einsteiger

Automatisch erstellter Beitrag · Redaktion TradeAlmanacDer Entwurf wurde von einem Sprachmodell anhand der Daten der Plattform erstellt; ein Redakteur hat ihn nicht gelesen.

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IOC- und FOK-Orders: Was mit dem Rest geschieht, der keinen Kontrahenten gefunden hat — Marktinfrastruktur

IOC und FOK sind keine eigenen Kursarten, sondern Bedingungen für die Gültigkeitsdauer einer Order. IOC („immediate or cancel“, sofort ausführen oder streichen) wird mit dem Volumen ausgeführt, das sich in diesem Augenblick im Orderbuch findet, der nicht ausgeführte Rest wird sofort gelöscht. FOK („fill or kill“, vollständig ausführen oder verwerfen) verlangt die Ausführung in voller Höhe und im selben Moment: Reicht das Gegenvolumen zu Ihrem Kurs nicht aus, wird die Order überhaupt nicht ausgeführt und hinterlässt keine Spur im Orderbuch. Der Unterschied zwischen beiden liegt allein darin, ob eine Teilausführung zulässig ist.

Was bei diesen Orders den Kurs bestimmt und was die Zeit

Jede Order wird durch voneinander unabhängige Eigenschaften beschrieben: Kurs und Gültigkeitsdauer. Den Kurs legt der Ordertyp fest – eine Market-Order nimmt, was vorhanden ist, eine Limit-Order setzt eine Grenze, jenseits derer Sie nicht zu handeln bereit sind. Die Gültigkeitsdauer wird über einen eigenen Parameter bestimmt: „bis zum Ende der Handelssitzung“, „bis auf Widerruf“, „sofort“. IOC und FOK gehören zur zweiten Eigenschaft. Korrekt spricht man daher von einer „Limit-Order mit IOC-Bedingung“ – sie hat einen Kurs, und sie hat zugleich ein Verbot zu warten. Wer diese Unterscheidung nicht sauber auseinanderhält, für den wird die Wahl zum Ratespiel; die Analyse des grundlegenden Paares finden Sie im Beitrag über Market- und Limit-Orders.

IOC: nimmt die Liquidität, die gerade da ist

Eine Order mit IOC-Bedingung arbeitet sich durch das Orderbuch nach unten (beim Kauf nach oben) bis zu Ihrem Limit vor und nimmt das gesamte verfügbare Gegenvolumen auf. Was nicht gedeckt wurde, wird augenblicklich gestrichen. Im Transaktionsprotokoll sehen Sie entweder eine Teilausführung oder eine Ablehnung ohne Abschlüsse.

Der praktische Sinn liegt darin, dass die Order keinen offenen Rest im Markt stehen lässt. Eine gewöhnliche Limit-Order, die nur teilweise ausgeführt wurde, bleibt weiter in der Warteschlange – dieser Rest ist für den Markt sichtbar, nimmt an der zeitlichen Priorität teil und kann später zu einem Kurs ausgeführt werden, der Ihnen bis dahin nicht mehr zusagt. IOC schließt diese Möglichkeit aus: entweder jetzt oder nie.

FOK: entweder vollständig oder als hätte es sie nie gegeben

FOK fügt die Forderung nach Vollständigkeit hinzu. Das System prüft, ob sich das gesamte angegebene Volumen zum festgelegten Kurs im Moment des Ordereingangs abschließen lässt. Geht das nicht, wird die Order abgelehnt, ohne eine einzige Gegenorder zu berühren. Das ist ein Prüfmechanismus, kein Handelsmechanismus: Sie fragen das Orderbuch, ob dort die benötigte Markttiefe vorhanden ist, und erhalten die Antwort zum Preis eines Null-Risikos einer Teilposition.

Genau dieselbe Logik liegt der Bedingung zugrunde, die in der russischen Terminologie als „Alles-oder-nichts“-Order bezeichnet wird – mit dem Vorbehalt, dass „alles oder nichts“ in manchen Umsetzungen ein Warten zulässt, während FOK die Ausführung sofort verlangt. Ausführlicher wird diese Unterscheidung im Glossarbeitrag über die Bedingung „alles oder nichts“ erläutert.

Wann eine Teilausführung zum Problem wird

Eine Teilposition stört überall dort, wo der Sinn eines Geschäfts an seiner Vollständigkeit hängt.

  • Pair-Trade und Arbitrage: Ist eine Seite ausgeführt, die Gegenseite aber nicht, haben Sie statt einer neutralen Konstruktion ein gerichtetes Risiko, das Sie nicht wollten.
  • Schließen einer Position wegen einer Nachschussforderung: Ein Restvolumen bedeutet, dass die Forderung nicht erfüllt ist.
  • Ein Geschäft, bei dem die Einstiegskosten fix und nicht proportional zum Volumen sind.

In diesen Fällen ist FOK keine Vorsicht, sondern eine Voraussetzung für Korrektheit. Beim Aufbau eines großen Volumens ist eine Teilausführung dagegen der normale Arbeitsmodus, und dann passt IOC – oder es kommen ganz andere Instrumente infrage: eine Iceberg-Order, die dem Markt nur einen Teil zeigt, oder der TWAP-Algorithmus, der das Volumen über die Zeit aufteilt.

Wie das aus Sicht des Orderbuchs aussieht

Der gestrichene Rest einer IOC und eine abgelehnte FOK verweilen nicht im Orderbuch, und an diesem Merkmal lassen sie sich nicht mit Orders verwechseln, die nur platziert werden, um sie wieder zurückzuziehen. Das Verhalten „aufgetaucht und verschwunden“ ist für sich genommen keine Manipulation: Der Unterschied besteht darin, dass IOC durch eine Regel gelöscht wird und nicht von Hand durch den Marktteilnehmer, und dass sie vor der Löschung noch Liquidität aufnimmt. Die Grenze zwischen technischer Löschung und vorgetäuschtem Interesse wird im Beitrag über Spoofing behandelt.

Prüfschritte vor der ersten solchen Order

  • Schritt 1: Vergewissern Sie sich, dass das Terminal Ordertyp und Gültigkeitsdauer als getrennte Felder führt und sie nicht in einer einzigen Liste versteckt.
  • Schritt 2: Sehen Sie sich die Tiefe des Orderbuchs für das gewünschte Wertpapier an – das verfügbare Gegenvolumen ist auf der Wertpapierkarte zu sehen, etwa bei SBER und anderen Wertpapieren im Bereich russische Aktien.
  • Schritt 3: Senden Sie eine FOK über ein Volumen, das das Orderbuch mit Sicherheit deckt, und prüfen Sie, wie der Bericht des Brokers eine Ablehnung darstellen würde, falls es nicht gedeckt wäre.

Eine FOK-Ablehnung ist eine Information, kein Fehler. Die Order, die nicht ausgeführt wurde, hat Ihnen mitgeteilt, dass der Markt zu Ihrem Kurs nicht die benötigte Tiefe bietet – und Sie mussten dafür nicht mit einer offenen Position bezahlen. Verwandte Bedingungen und Stop-Konstruktionen finden Sie im Glossar der Plattform.

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So wurde der Beitrag erstellt

Der Entwurf wurde von einem Sprachmodell anhand der Daten der Plattform erstellt; ein Redakteur hat ihn nicht gelesen.

Modell: claude-opus-5

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